"Spiegel": In Gießen wurden die Leute illegal überwacht
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Vorwürfe des Magazins gegen die Polizei – “Fehlerhaft und haltlos” Gießen (jl) In Gießen wurden nach
einem Bericht des Wochenmagazins „Der Spiegel“ 15 Häuser
durch das Bundeskriminalamt mit Video-Kameras observiert. In seiner neuesten
Ausgabe, die gestern erschien, berichtet „Der Spiegel“ unter
der Überschrift „Auf dem Weg zum Überwachungsstaat“
über die Video-Fahndung der Polizei im Zusammenhang mit der Terroristenszene
und verschiedenen Anschlägen auf amerikanische Einrichtungen in Deutschland.
Unter anderem auch über Gießen. |
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Kommentar von Bernd Joschko: Man fragt
einfach die falsche Frage und den falschen Mann.
„Die Giessener Kriminalpolizei hat keine Observationen wie der Spiegel
sie beschreibt durchgeführt und es ist auch nicht bekannt, dass das
Bundeskriminalamt hier tätig war. Stimmt, das BKA war da und
die Giessener Polizei weiß natürlich nichts von dieser Aktion. Die Obrigkeit hat "Angst vor der Bevölkerung". Ein Beispiel am Rande. Als der Kinofilm "Alles unter
Kontrolle", der über meinen Ausstieg aus Gewissengründen
berichtete, im größten Hörsaal an der Giessener Uni erstmalig
vorgeführt wurde, war auch dort die aus Giessen-Rödgen stammende
observierte Studentin und wir beide gaben den Studenten Auskunft im vollbesetzten
Saal. Später erfuhren wir, das der zuständige Staatsanwalt diesen
Film im Hörsaal beschlagnahmen wollte, aber der Giessener Polizeichef
es ablehnte, eine Hundertschaft Polizisten in den Unihörsaal zu schicken
- man befürchtete große Tumulte. |
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